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Naturfasern
 
Naturfasern
Während bei Pflanzen die Fasern aus den Leitbündeln im Stängel bzw. Stamm oder aus den Samenfortsätzen hervorgehen, bilden bei Tieren die Haarfollikel Fasern. Wolle hat hervorragende Thermo-Eigenschaften. So können die Fasern in ihrem Inneren Wasserdampf aufnehmen, während die Oberfläche Feuchtigkeit abstößt. Wolle wärmt, nimmt im Gegensatz zu Kunstfasern wenig Geruch oder Schmutz auf, ist sehr elastisch und schwer entflammbar.
Tierische Naturfasern Pflanzliche Naturfasern
Schafschurwolle
Seide
Seide wird auf zwei Arten gewonnen. Aus Maulbeerseide und Tussahseide. Maulbeerseide ist die so gennante Zuchtseide – sie stammt aus dem Kokon des Maulbeerspinners, der Seidenraupe. Tussahseide hingegen ist eine Wildseide, die aus dem von Bäumen und Sträuchern gesammelten Kokon des wild lebenden Tussahspinners hergestellt wird. Da hier der Schmetterling meist ausgeschlüpft ist, sind die Fasern kürzer und lassen sich nicht abhaspeln. Eine Zucht des Tussahspinners ist bisher nicht gelungen.